17. September 2012

Burg Gößweinstein

In der Fränkischen Schweiz liegt der schöne Ort Gößweinstein.
Wir waren da und habe uns ein wenig umgesehen.
Zuerst gings natürlich rauf zur Burg, die hoch über dem Wiesenttal thront.
 
Die Burg Gößweinstein wurde 1076 erstmals urkundlich erwähnt.

 
 



oben angekommen
der Eingang
 
 
hier geht es in die Kapelle:

 
 

 
  wohin diese Tür wohl führt?
 

 
 
 
Blick von oben nach unten:
 

 


 
 
Gößweinstein hat auch noch eine sehr schöne Basilika,
die schauen wir uns auch noch an!

 
 


12. September 2012

alles im fluss....




Bei einem Fluss ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem,
was vorübergeströmt ist,
und das erste von dem, was kommt.
So ist es auch mit der Gegenwart.
 
 
Leonardo da Vinci

9. September 2012

stairway to........?







Langsam, Schritt für Schritt die Treppe weiter hinauf!
Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen,
dass man sie in Sprüngen überfliegen dürfte.
Und ist nicht jede Stufe, die man augenblicklich aufwärtssteigend betritt, ein Glück?
 Und ist nicht der Treppenabsatz, auf dem man einen Moment stillhält,
und sich nochmals fasst, eine Seligkeit?

Wilhelm Raabe
 
deutscher Schriftsteller (1831 - 1910)



6. September 2012

September

 
 


 
 
 
September
 
Der Dornbusch prangt im Schmuck der roten Beeren,
Die Dahlien in ihrer bunten Pracht,
Und Sonnenblumen mit den Strahlenspeere
Stehn stolz wie goldne Ritter auf der Wacht.

Die Wespe nascht um gelbe Butterbirnen,
Die Äpfel leuchten rot im Laub und glühn
Den Wangen gleich der muntren Bauerdirnen,
Die sich im Klee mit ihren Sicheln mühn.

Noch hauchen Rosen ihre süßen Düfte,
Und freuen Falter sich im Sonnenschein,
Und schießen Schwalben durch die lauen Lüfte,
Als könnt des Sommerspiels kein Ende sein.

Nur ab und an, kaum daß der Wind die Äste
Des Baumes rührt, löst leise sich ein Blatt,
Wie sich ein stiller Gast vom späten Feste
Heimlich nach Hause stiehlt, müde und satt.

Gustav Falke

17. August 2012

Falkenhof Schloss Rosenburg

Hoch über Riedenburg im Altmühltal steht Schloss Rosenburg.
Erbaut im 12. Jahrhundert von einem Minnesänger..






Dieser Minnesänger verehrte nicht nur die Frauen, er übte auch die Falknerei aus.

...und so ist es nur natürlich, wenn auch heute noch Greifvögel dort beheimatet sind
und ihre Runden über dem Altmühltal drehen.

Falken, Adler, Geier und vieles mehr kann man sehen und man spürt die Liebe
der Trainer, Betreuer zu den Tieren.

Hier eine kleine Auswahl:














Im Flyer des Falkenhofes steht:

"wir binden sie an uns, indem wir ihnen
jeden Tag die Freiheit schenken..."!




6. August 2012

Fernwehpark....



..ja, sowas gibt es..in Hof in Oberfranken.
Ein ganzer Schilderwald ist hier zu sehen...aber ein schöner!
Schilder und Signs aus vielen Ländern,
so richtig zum Wegträumen und Fernweh kriegen....
Eine schöne Idee....mich störten nur die vielen Bilder von
Promis die einem zwischen den Schildern
entgegen grinsten ein wenig....passt irgendwie nicht so ganz dazu....aber...was solls ;-)








8. Juli 2012

Jungfer im Grünen






***

Braut in Haaren


Ob sie auch schön von Angesicht,
Eine vornehme Blume ist sie nicht.
Aus der Reichen Gärten ist die verbannt
Und aus den Städten hinaus aufs Land,
Die Blume Braut in Haaren

Im Bauerngarten auf dem Beet
Wo brennende Lieb' und Raute steht,
Da ist sie immer noch gern gesehn,
Da seh' ich als Wandrer oft sie stehn,
Die Blume Braut in Haaren
Dann tret' ich hin an den Gartenzaun,
Um ihr in das Angesicht zu schaun.
Wir beide stehn uns auf du und du,
Sie sieht mich an, und ich nick ihr zu:
Guten Morgen, Braut in Haaren
Johannes Trojan
(1837-1915)

Klosterruine Gnadenberg


Heute besichtigten wir die Klosterruine Gnadenberg......
Überreste eines Klostersdes Birgittenordens.
Sie liegt im Schwarzachtal zwischen Altdorf und Neumarkt
Es war das erste Birgittenkloster in Süddeutschland und wurde 1426 von Pfalzgraf Johann I. von Neumarkt und seiner Gattin Katharina gegründet.
Es war ein Doppelkloster, das heisst, es gab einen Schwesterntrakt und einen Brüdertrakt.
Zwischen beiden stand die Kirche.
Schwedische Truppen brannten im Dreißigjährigen Krieg 1635 die Kirche und das Kloster nieder,
seitdem ist Gnadenberg eine Ruine



Reste des Schwesternklosters mit Refektorium




Klosterkirche innen hin zum Refektorium




Die monumentalen Überreste der gotischen Kirche
beeindrucken den Betrachter auch heute noch!


Epitaph des Ritters Martin von Wildenstein


Glockenblumen wachsen auf den Sandsteinmauern der Ruine
heutige Kirche von Gnadenberg

***
Wer das rechte Schauen hat,
der hat auch das Staunen, und wer staunen kann,
der hat das Leben in seiner Fülle

(Otto Gillen)