28. Juni 2015

Amselmama in Aktion

Momentan beherrscht sie unseren Garten.. die Amselmama ...
Eine richtige Kampfamsel ist sie und zu allem fähig, wenn es
dem Schutz ihrer Kleinen dient, die bei uns in der Konifere heranwachsen.

Sie zetert und schimpft, sobald nur einer von uns im Garten ist
und das kann sie sogar mit Futter für die Kleinen im Schnabel.

Ganz schwer hat es momentan Merlin. Sobald der im Garten ist,
fliegt sie ihn an um kurz vor ihm dann die Kurve zu kratzen.
Sie provoziert ihn, indem sie kaum einen Meter vor ihm
im Gras läuft. So will sie ihn von der Nähe des Nestes weglocken.

Auf jeden Fall wissen wir derzeit wenn Merlin im Anmarsch ist,
denn der Radau, den Frau Amsel macht, ist dann nicht zu überhören.













 Sie muss keine Angst haben, die kleine Amselmama -
wir passen mit auf ihre Babies auf!

Schöne Woche wünsche ich all meinen Lesern.



23. Juni 2015

Die Luitpoldeiche am Samerberg

Ein kraftvoller und sehr schöner Platz ist es da, wo sie steht.... die Luitpoldeiche.
Ihr Stammumfang beträgt ca. 4,50 Meter; hoch ist sie ungefähr 20 Meter der Durchmesser ihrer Krone beträgt ebenfalls ca. 20 Meter

Sie wurde gepflanzt damals anlässlich des 70. Geburtstages 
von Prinzregent Luitpold v. Bayern.
Das war am 12. März 1891 wie man in der Denkschrift, die in der kleinen
Marienkapelle hängt,  lesen kann.

 Weit geht der Blick bis zum Simsee und Chiemsee.
Es war auch ein Lieblingsplatz von König Ludwig III 
und es wird erzählt, dass
er nach seiner Absetzug hierher kam, 
um von seinem Reich Abschied zu nehmen.










17. Juni 2015

Deutsches Hopfenmuseum in Wolnzach

Endlich hat es mal geklappt und wir konnten dem Wolnzacher Hopfenmuseum einen Besuch abstatten.
In einem sehr schönen, modernen Bau erfährt der Besucher alles Wissenswerte über den Hopfen.






im Museum führt der Weg in die Geschichte des Hopfens durch eine riesige Hopfendolde, in dieser ist auch die Botanik des Hopfens erklärt





In Arbeitsbildern mit lebensgroßen Figuren 
wird die Pflege des Hopfens gezeigt...
Auch verschiedene Maschinen und Geräte aus früheren Zeiten sind ausgestellt.

 Das Anleiten der Hopfentriebe:


Das Aufhängen der Drähte:


 Das Beschneiden der Hopfenstöcke:



Traktor mit kleinerer Spur, geeignet zum Befahren eines Hopfengartens:


 So kämpfte man früher gegen die Hopfenschädlinge:



 Hopfenzupferin:


 So wurde mittags gegessen..


 Der Hopfentreter... nicht alle Bauern konnten sich eine Hopfenpresse leisten, diese Arbeit übernahmen dann
die Hopfentreter, die den Hopfen sozusagen in die Säcke "einstampften"




Viele Brauereien auf der ganzen Welt verwenden Hallertauer Hopfen:



ein Hopfenkorb (Kirm) voller Hopfendolden:


Hopfengarten:




Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt unseres Besuches...
Also, wer mal in der Nähe von Wolnzach ist und etwas Zeit mitbringt,
der sollte dieses interessante Museum unbedingt besuchen.

9. Juni 2015

Kissen im Ripplemuster

Bunt.....so bunt wie der Sommer, auf den wir noch warten
oder einfach so bunt wie ein Regenbogen, so ist er geworden,
mein gehäkelter Kissenbezug im Ripplemuster.
Er gefällt mir sehr und auf der Couch ist das Kissen
ein farbenfroher Eyecatcher

Das Kissen ist 50 x 50cm groß und gehäkelt habe ich mit
Catania-Baumwollgarn von Schachenmayr, mit Venezia von benelana
und mit Cotton Quick von Gründl

der Anfang:


 mittendrinn:


das Vernähen der Fäden hatte ja fast schon was meditatives...lach


fertig..

die Vorderseite:


 die Rückseite:


verschlossen wirds mit Knöpfen
und umhäkelt habe ich es mit einer Muschelreihe


 Das Umhäkeln ist vielleicht verbesserungswürdig, 
aber ich finde es trotzdem recht gut.


Ich glaube, das nächste Objekt wird ein rundes Kissen... ;-)

Bis bald!

5. Juni 2015

Maria Klobenstein

Nördlich von Kössen/Tirol, kurz vor der Grenze zu Bayern steht 
die Wallfahrtskirche Maria Klobenstein.
Von der Straße aus führt ein Weg (nicht geeignet für Rollstuhlfahrer, da auch in Stein gehauene Treppen zu begehen sind) zur Kirche.




Die Kirche besteht aus zwei Kapellen, 
etwas unterhalb der Kirche in einer kleinen Kapelle
befindet sich ein Lourdes Altar, mit einer "heiligen" Quelle, von wo man sich auch Wasser mitnehmen kann. Neben der Kapelle befindet sich der Klobenstein (gespaltener Stein)

Zur Entstehung des Klobensteins erzählt die Legende von einer Frau, welche beim Durchwandern des Tales von einer Mure überrascht wurde und als sie verzweifelt zur Mutter Gottes betete, soll sich der Stein gespalten 
und sie so vor dem Tode bewahrt haben. 





  






 Etwas unterhalb der Wallfahrtskirche befindet sich eine uriges Gasthaus, hier führt dann ein Weg zur nahegelegenen Hängebrücke über die Tiroler Ache. Von der aus kann man auf dem "Schmugglerpfad" zurück ins tirolerische Kössen wandern oder aber Richtung Bayern, dessen Grenze nur ca. 300 m entfernt liegt.