21. März 2017

Der Teufelsstein

Heute will ich einmal ein bisschen was aus meiner Heimatstadt berichten.
Viele Geschichten und Sagen werden darüber erzählt, unter anderem auch die vom "Teufelsstein":

Als das Liebfrauenmünster gebaut wurde, ärgerte sich der Teufel ganz fürchterlich über dieses schöne und gewaltige Bauwerk und er entschloss sich, es zu vernichten.



Nachts packte er einen riesigen Steinquader, flog hoch in die Lüfte und warf ihn hinunter auf das Münster. Doch, warum auch immer (vielleicht war es der Wind, der immer um diese Kirche weht?), der Stein verfehlte das Gotteshaus und landete auf dem angrenzenden Friedhof.
Dort lag er nun, gemieden von den Bürgern, die ihn in einem großen Bogen umgingen.
Bis eines Tages im Jahre 1814 ein mutiger Bürger ihn mit Hilfe einiger Helfer, die weder Gott noch den Leibhaftigen fürchteten, auf ein Fuhrwerk packten und ihn zu seinem Haus brachten, wo er ihn als Eckstein einmauern ließ. Anschließend verbrannten sie das Fuhrwerk, auf dem dieses Werkzeug des Teufels lag. 
 Noch heute liegt der Stein an dieser Stelle und klar ist wohl auch, dass dieser Ort "Am Stein" heisst.
Kein echter Ingolstädter wird es wagen, auf diesen Stein zu treten. :-)






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Kommentare:

  1. Liebe Gabi, gerade komme ich von der Tante Gugel zurück ;-) wo ich mir die Kirche näher betrachtet habe. Ich wollte wissen, ob der Turm zu Ende gebaut wurde oder nicht. Nein, wurde nicht und außerdem gibt's noch einen zweiten. Interessant und schön der Kirchenraum (vor allem auch die Orgel)
    Fein, dass man auf diese Art und Weise ein bisschen mehr von der Welt
    kennenlernt.

    Liebe Grüße und einen angenehmen Wochenteiler
    Elisabetta

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    1. Danke, liebe Elisabetta.
      Ich hatte schon mehrals Bilder vom Münster hier eingetellt.
      Sogar schon ma beim "T-in die neue Woche".
      Ich gehe immer gerne rein, beonders dann, wenn der Organist probt.
      Dann setze ich mich in eine Bank und genieße!
      Danke für deinen lieben Kommentar und ebenfalls einen schönen Wochenteiler für dich. Lieben Gruß
      Gabi

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  2. Diese Geschichten gibt es an vielen Orten. Toll, wie die Phantasie der Menschen immer neue Geschichten entstehen lässt.
    LG
    Magdalena

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    1. Danke, liebe Magdalena!
      Ich finde, eine Stadt lebt auch von und mit solchen Geschichten.
      Ich mag sie!
      Lieben Gruß, Gabi

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  3. Ich liebe solche Sagen und danke dir vielmals dass du sie uns erzählt hast.

    Weisste was ich aber traurig finde...wie er da liegt-kein Schild-kein Hinweis-nix-nada. Das sollte sich die Stadt mal überlegen, denn in meinen Augen gehört sowas "geehrt".

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Vielleicht meinen die Stadtväter, so ein Stein ist für Touristen nicht interessant genug? Oder vielleicht wird er bei Stadtführungen ja gezeigt? Ich weiß es nicht liebe Nova. Gibt ja genügend anderes Sehenswertes in der Stadt.
      Man müsste fast mal in der eigenen Heimatstadt eine Stadtführung mitmachen, wäre vielleicht ganz interessant.
      Danke für deinen netten Kommentar und einen lieben Gruß an dich,
      Gabi

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